Datum: Sonntag, 26.02.

Treffpunkt/Beginn: 12.00 Uhr beim Parkplatz bei der Glasenbachklamm.

Strecke: Ziel ist die Erentrudisalm und von dort über die Trockenen Klammen zurück nach Glasenbach.

Anfahrtsmöglichkeit: Bus 7 bis Glasenbach (Kreisverkehr) oder S-Bahn Station Salzburg Süd und von dort nach Glasenbach spazieren (10 Min.)

Programm:

„Liebe Leute,

beim veganen / vegetarischen Stammtisch ist die Idee entstanden, eine Winterwanderung im schönen Salzburger Land zu machen. Der Treffpunkt ist um 12 Uhr beim Parkplatz der Glasenbachklamm.
Mit dem Auto von Salzburg kommend musst du vor dem Lagerhaus links Richtung „Fageralm / Erentrudisalm“ abbiegen. Am Ende der Straße befindet sich der Parkplatz.

Mit den Öffis (S-Bahn, Bus 3, 7, 8) kommend musst du in Salzburg Süd aussteigen und zu Fuß nach Glasenbach zum Parkplatz der Glasenbachklamm spazieren. Am schönsten ist dies entlang des Klausbaches. Dies wäre in ca. 20 Minuten zu schaffen.

Geplant ist eine Einkehr bei der Erentrudisalm http://www.erentrudisalm.at/, wo es auf jeden Fall vegetarische Speisen gibt. Vegan eher schwierig, soweit ich weiß. Danach gehen wir über die trockenen Klammen zurück zum Parkplatz.
Höhendifferenz ist ca. 550 m. Dauer ca. 4-5 Stunden.“

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/412980599037757/

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Hier gibt es ein interessantes Interview im Online-Standard mit Antoine F. Goetschl, dem ehemaligen Rechtsanwalt für Tierschutz in Strafsachen des Kantons Zürich und Stiftungsrat-Vizepräsidenten der Stiftung für das Tier im Recht.

„Skandaltierschutz entspricht mir nicht“

Jurist Antoine F. Goetschel konnte die Tierwürde in der Schweizer Verfassung verankern – Emotionale Kampagnen sind nichts für ihn

Von marktschreierischen Parolen im Bereich Tierschutz hält Antoine F. Goetschel nichts. „Man muss sowohl mit dem Problem, als auch mit der Lösung kommen“, sagt er im Gespräch mit derStandard.at. Eigentlich ist er als Anwalt in seiner Kanzlei in Zürich tätig und betreut vor allem Fälle aus dem Gebiet des Erb-, Vereins-, Stiftungs- und Vertragsrechts. Doch seit 1985 widmet er sich nebenbei intensiv dem Tier in Recht und Ethik. Statt mit Bildern, will der Jurist mit Zahlen und Fakten wachrütteln. Statt auf emotionalisierte Kampagnen setzt er auf sachliche Diskussion.

In den 80er-Jahren hat er die „Stiftung für das Tier im Recht“ mitbegründet und war maßgeblich daran beteiligt, dass die Schweiz – als erstes Land – die Würde des Tieres im Jahr 1992 in der Verfassung verankert hat. Darauf wurden die Tiere vom Sachstatus gelöst. Auch für die Einführung des weltweit einzigartigen Amts des Rechtsanwalts für Tierschutz in Strafsachen im Kanton Zürich hat er sich erfolgreich eingesetzt. Diesen Posten übte er als insgesamt dritter Amtsträger schließlich auch drei Jahre selbst aus.

derStandard.at: In Ihrem aktuellen Buch „Tiere klagen an“ fällt die für ein Tierrechtsbuch sachliche Darstellung auf. Die erste Kapitelüberschrift lautet „Liebe oder Recht: Womit erreicht man mehr?“. Liegt das an Ihrem juristischen Background, oder glauben Sie, dass durch eine nüchterne Diskussionsbasis mehr erreicht werden kann, als durch Schockbilder und Emotionalisierung?

Goetschel: Für mich persönlich reicht es, bestimmte Umstände zu beschreiben, ohne emotionale Erhöhung. Kommt die Identifikation mit dem Opfer zu stark dazu, bekommt man zwar in den eigenen Kreisen Zustimmung. Aber wenn es darum geht, etwas in rechtlicher Hinsicht zu bewirken und an den Grundstrukturen zu verändern, braucht man eine Mehrheit in der Regierung, im Parlament, in der Ortschaft.

Da nützt einerseits ein Aufzeigen von Missständen und andererseits aber auch eine gewisse Toleranz bei Umständen, die einem zwar nicht passen, aber noch rechtens sind. Skandaltierschutz, der sich wie Tarzan, statt von Liane zu Liane, gleichsam von Skandal zu Skandal hangelt, liegt mir selbst nicht. Man kann keine Verfassung nur mit marktschreierischen Parolen ändern. Man muss sowohl mit dem Problem, als auch mit der Lösung kommen.

[…]

Zur Person

Antoine F. Goetschel ist ein Schweizer Rechtsanwalt. Er ist ehemaliger Rechtsanwalt für Tierschutz in Strafsachen des Kantons Zürich. Er war Geschäftsleiter und Stiftungsrat-Vizepräsident der von ihm 1994 gegründeten Stiftung für das Tier im Recht. Er setzte sich erfolgreich für die Lösung der Tiere vom Sachstatus im Schweizer Recht, die Ergänzung der Würde der Tiere in der Schweizer Bundesverfassung und das Verbot von sexuellen Handlungen mit Tieren ein. Er hat zwölf Bücher und mehr als 50 Aufsätze zu dem Thema Tier in Recht und Ethik verfasst. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter an der Universität Zürich.

Stiftung für das Tier im Recht

Quelle: http://derstandard.at/1385170539159/Skandaltierschutz-entspricht-mir-nicht

Links

http://www.tierimrecht.org/index.php

http://de.wikipedia.org/wiki/Antoine_F._Goetschel