Advertisements

Peter_Singer-page-001

Ein historischer Kampf wie gegen die Sklaverei

[…]

Seit Jahrhunderten behandeln die Menschen in den Industrieländern Tiere als bloße Produktionseinheiten statt als empfindungsfähige Wesen mit moralischem Status, der uns auferlegt, ihren Interessen zu berücksichtigen. (In traditionelleren Gesellschaften waren die Beziehungen zwischen Menschen und Tieren häufig enger, aber nicht immer günstiger für die Tiere.)

Der Kampf zur Befreiung der Tiere von der Unterdrückung ist vergleichbar mit dem Kampf zur Beendigung menschlicher Sklaverei. Allerdings ist die Versklavung der Tiere für Arbeitszwecke und zum Verzehr allgegenwärtiger und für unsere Lebensweise zentraler, als es die Versklavung von Menschen je war. Abgesehen von einigen vereinzelten und kurzlebigen Ausnahmen– etwa in Indien unter Kaiser Ashoka und in Japan unter der Herrschaft des Shoguns Tokugawa Tsunayoshi – sind Gesetze zum Schutz der Tiere vor menschlicher Grausamkeit weniger als 200 Jahre alt.

Es wird daher zwangsläufig ein langer Kampf. Doch obwohl die bisherigen Erfolge neben dem Unrecht, das die Menschen den Tieren noch immer antun, verblassen, können wir Hoffnung aus der Tatsache schöpfen, dass […] sich das Tempo des Wandels spürbar beschleunigt.“

 

Gesamter Artikel unter: http://www.welt.de/debatte/die-welt-in-worten/article113544997/Ein-historischer-Kampf-wie-gegen-die-Sklaverei.html

 

 

„How can these things happen? How can people who are not sadists spend their working days driving monkeys into lifelong depression, heating dogs to death, or turning cats into drug addicts? How can they then remove their white coats, wash their hands, and go home to dinner with their families? How can tax-payers allow their money to be used to support these experiments? How did students carry on protests against injustice, discrimination, and oppression of all kinds, no matter how far from home, while ignoring the cruelties that were – and still are – being carried out on their own campuses?

 

The answer to these questions lies in the unquestioned acceptance of speciesism. We tolerate cruelties inflicted on members of other species that would outrage us if performed on members of our own species. Speciesism allows researchers to regard the animals they experiment on as items of equipment, laboratory tools rather than living, suffering creatures.“

(Animal Liberation, p. 69)