+++ Achtung +++ Achtung +++ Achtung +++

Morgen, 09.11. findet eine Mahnwache gegen die Tötung der Straßenhunde in Rumänien und Bosnien in der Fußgängerzone Freilassing statt!

Datum: Samstag, 09.11.2013
Zeit:  09.30-12.00
Ort: Fußgängerzone Freilassing (beim Grünmarkt).
Veranstalter: RespekTiere International.

Hintergrundinfos:

http://www.helpinganimalsromania.de/

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/berichte-und-interviews/moma-Reporter-Strassenhunde-Bukarest-100.html

http://www.ardmediathek.de/das-erste/morgenmagazin/moma-reporter-strassenhunde-in-bukarest?documentId=17967968

 

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Der österreichische Kabarettist Roland Düringer ist dem VGT-Aufruf gefolgt und hat sich im Zuge des OLG-Urteils, das legale NGO-Arbeit kriminalisiert, selbst angezeigt.

Selbstanzeige von Roland Düringer wegen Nötigung

Die Aktion des Vereins gegen Tierfabriken erhielt mit dem Kabarettisten prominente Unterstützung

Mehr als 1.500 Menschen haben sich bis Donnerstagmittag bereits wegen Nötigung selbst angezeigt. Wie berichtet hatte der Verein gegen Tierfabriken (VgT) nach der teilweisen Aufhebung der Freisprüche im Wiener Neustädter Tierschützerprozess dazu aufgerufen.

Laut dem Verein bedeutet das Urteil des Wiener Oberlandesgerichts: Es ist bereits Nötigung, eine Kampagne gegen Modehäuser anzukündigen, die Pelzmode verkaufen. Denn allein schon durch das Informieren von Kunden könnten die Unternehmen Umsatzeinbußen erleiden. Dem Urteil zufolge sei also bereits die Forderung nach einem Ausstieg aus dem Pelzgeschäft sittenwidrig.
Jede Ankündigung eine Nötigung

Dieses Urteil stellt laut VgT ein Problem für Tier- und Menschenrechtsgruppen dar, denn all diese Organisationen würden immer wieder Kampagnen gegen Firmen ankündigen. „Wenn solche Ankündigungen jetzt Nötigung sind, müsste man eigentlich den Verein zusperren, denn dann würden wir andauernd nötigen“, sagte VgT-Obmann Martin Balluch.

Balluch war ursprünglich Hauptangeklagter im Tierschützerprozess, wurde aber in allen Anklagepunkten rechtskräftig freigesprochen. Er zeigte sich jetzt ebenfalls wegen Nötigung selbst an.
Selbstanzeige Düringers im Café Landtmann

Laut Balluch bleiben der Staatsanwaltschaft nun nur zwei Möglichkeiten: „Entweder sie nimmt das Urteil des Oberlandesgerichts ernst und erhebt Anklage gegen die über 1.000 Selbstanzeiger – oder sie ignoriert das Urteil und lässt von einer Anklage ab.“

Prominente Unterstützung erhielten die Tierschützer am Donnerstag bei einer Präsentation im Café Landtmann in Wien: Der Kabarettist Roland Düringer unterzeichnete eine Selbstanzeige, ebenso wie die Strafverteidigerin Katharina Rueprecht und die Gewinner der „ORF Comedy Chance“, die sich „Zwa Voitrottln“ nennen.
Düringer spricht „Nötigung“ aus

Düringer genügte die Selbstanzeige allein allerdings nicht: „Ich habe zwar die Selbstanzeige hier unterschrieben, aber jetzt muss ich auch etwas tun, dass ich wirklich das Gefühl habe, etwas gemacht zu haben. Das heißt, ich muss jetzt tatsächlich jemanden nötigen oder jemandem gefährlich drohen, damit das wirklich Hand und Fuß hat.“

Gleich darauf sprach er auch eine „Nötigung“ aus: „Ich nötige alle Menschen dazu, selbst zu denken und in Zukunft auf so manches Tierprodukt zu verzichten, weil es nicht notwendig ist. Und wenn sie schon Tierprodukte in irgendeiner Form konsumieren, dann sollen sie wenigstens die Würde der Tiere achten.“
Gerichtssaal in Stadiondimension

Danach forderte Düringer die Menschen auf, „die Eier in der Hose zu haben und nicht am Tisch“ und die Selbstanzeige ebenfalls zu unterschreiben. Auch im jüngsten Beitrag auf seinem Videoblog „Gültige Stimme“ widmet sich der Kabarettist dem Thema.

„Ich hoffe, dass es eine schöne Massenveranstaltung wird, wenn dann 2.000 Leute im Gerichtssaal stehen“, so Düringer. Wie realistisch es ist, dass alle Selbstanzeiger schlussendlich vor Gericht landen, beantwortete Anwältin Rueprecht: „Da müsste man erst einen Gerichtssaal in der Größe des Ernst-Happel-Stadions bauen.“
Anklage ist möglich

„Wenn es wirklich zu einer Anklage kommt, wäre das ein Riesenskandal. Aber es ist real möglich, dass man vor Gericht landet“, meinte Martin Balluch. In diesem Fall würden die Rechtsanwälte des VgT aktiv. „Es wird niemand im Regen stehen gelassen“, so der Obmann.

Am 24. August werden die Selbstanzeigen gesammelt der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt übergeben. (llh, derStandard.at, 18.7.2013)“

Quelle: http://derstandard.at/1373513037031/Tierschuetzerprozess-Roland-Dueringer-zeigte-sich-wegen-Noetigung-selbst-an

Warum er das macht, erläutert er in seinem Video-Blog „Gültige Stimme„:

Und hier:

Links

http://www.vgt.at/actionalert/selbstanzeige/index.php

http://www.vgt.at/actionalert/selbstanzeige/unterzeichnen.php

http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_D%C3%BCringer

Bericht auf http://www.salzburg24.at mit Fotostrecke und Video –> http://www.salzburg24.at/stadt/demo-fuer-tierrechte-in-salzburg/3533600

 

 

 

Fotostrecke in den SN über den Kreuzzug für Tierrechte 2013 in Salzburg:

http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/kreuzzug-fuer-tierrechte-durch-die-mozartstadt-53220/

Es war eine tolle Aktion mit guter Stimmung, trotz Kälte und beginnendem Regen waren 40-50 Aktivist_innen vor Ort.

Vielen Dank an die Veranstalter_innen und alle, die mitgemacht haben!

Abseilaktion mit Riesentransparent gegen Tierversuche von Festung Salzburg

„VGT-AktivistInnen aus Salzburg fordern strenge Kontrollen im neuen Tierversuchsgesetz und Tierschutz in der Verfassung zu verankern, wie große Mehrheit der Menschen es will!

Tierversuche gibt es auch in Salzburg. Und auch hier werden fast keine Kontrollen durchgeführt, wird jeder Antrag auf Tierversuche genehmigt, gibt es keine Abwägung, ob ein Versuch wirklich notwendig ist. Doch das Wissenschaftsministerium möchte abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit ein neues Tierversuchsgesetz nach den Wünschen der Pharmalobby durchpeitschen, das keine strengen Kontrollen vorsieht und die Genehmigungspraxis ausschließlich vom Bauchgefühl einzelner Beamter abhängig macht. Gegen dieses Vorhaben protestieren jetzt Salzburger TierschützerInnen, indem sie sich mit einem großen Transparent von der Festung in der Stadt Salzburg abgeseilt haben, um die Öffentlichkeit über diese Vorgänge zu informieren.

Ein strenges neues Tierversuchsgesetz ist aber überhaupt nur möglich, wenn Tierschutz zum Staatsziel in der Bundesverfassung erhoben wird. In der Salzburger Landesverfassung ist – als einzigem Bundesland Österreichs – Tierschutz längst verankert, mit besten Erfahrungen. Deshalb verkündet das Transparent zusätzlich ohne Wenn und Aber: „Tierschutz in die Verfassung!“.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch kommentiert: „Quer durch Österreich sind TierschützerInnen in Aufruhr, weil das Wissenschaftsministerium einfach nicht auf die Vernunft, sondern nur auf den Lobbyismus der reichen Pharmakonzerne hört. Strenge Kontrollen sind das Mindeste, was man im 21. Jahrhundert von einem Tierversuchsgesetz verlangen kann. 91% der Menschen in Österreich wünschen sich das laut einer Umfrage. Wenn das Wissenschaftsministerium nicht auf die Mehrheit hört, dann wird es mit immer schärferen Protesten rechnen müssen – in ganz Österreich!“

Quelle: http://www.vgt.at/presse/news/2012/news20121004h.php

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Bildquelle: VGT)