Gerechtigkeitsempfinden und Tiere

März 20, 2015

„Viele Theoretiker der Gerechtigkeit gehen heute davon aus, dass es so etwas wie einen ‚Sinn‘ dafür gibt – wir verspüren intuitiv, wenn etwas diesem Sinn zuwiderläuft, und haben im Alltag ein Gerechtigkeitsempfinden. Das schwankt zwar häufig zwischen Rechthaberei und Sentimentalität, ist aber als Quelle für politische Willensbildung immer virulent. Dieser Sinn speist sich aus Erfahrungen und Beobachtungen von Verwundbarkeit, von beschädigter Integrität, und er geht übrigens über die Mitmenschen hinaus. Auch Tiere und die Natur im weiteren Sinne sind inzwischen Gegenstand von Gerechtigkeitsdebatten.“

Bert Rebhandl in seinem Essay „Verteilungsgerechtigkeit – eine Frage der Integrität“ im  Online-Standard vom 14.03.2015 –> http://derstandard.at/2000012894978/Verteilungsgerechtigkeit-eine-Frage-der-Integritaet

 

 

 

 

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