Jürgen Faulmann, einer der Angeklagten beim Wiener Neustädter Tierschützerprozess, wurde heute in der Neuauflage des Prozesses vom Vorwurf der Tierquälerei freigesprochen:

 

Tierschützerprozess: Erster Tag der Neuauflage endet mit Freispruch

Urteil nicht rechtskräftig – 44-Jähriger war wegen schwerer Sachbeschädigung und Tierquälerei angeklagt

Wiener Neustadt – Mit einem nicht rechtskräftigen Freispruch hat am Dienstag Teil eins der teilweisen Neuauflage des Tierschützer-Verfahrens am Landesgericht Wiener Neustadt geendet. Ein ehemaliger Kampagnenleiter der Vier Pfoten war wegen schwerer Sachbeschädigung und Tierquälerei angeklagt. Er bekannte sich nicht schuldig.

Völlig ruhig und ohne jeglichen Aktionismus wie im ersten Rechtsgang ging die teilweise Neuauflage im Wiener Neustädter Schwurgerichtssaal über die Bühne. Etwa 60 „Kiebitze“ – unter ihnen auch Martin Balluch, Obmann des Vereins gegen Tierfabriken (VGT), wie die übrigen Beschuldigten vom Vorwurf der kriminellen Vereinigung freigesprochen – warteten vor 9.00 Uhr um Einlass in den Saal. Nur der Angeklagte selbst, ein 44-jähriger Tierpfleger, ließ sich erst knapp vor Verhandlungsbeginn blicken.

Tor stand offen

„Ich bin optimistisch, dass es einen Freispruch im Zweifel geben wird. Ob es auch inhaltlich einen geben wird, kann ich nicht sagen“, erklärte der Beschuldigte der APA. Er betreibt inzwischen einen Gnadenhof in Oberösterreich.

Mit einem freundlichen „Grüß Gott“ stellte sich Einzelrichter Erich Csarmann dem 44-Jährigen vor, bevor es zur Sache ging. Den Vorwurf, im März 2008 in einem Schweinemastbetrieb eine Torverriegelung aufgebrochen zu haben, sodass 400 Tiere in Panik ins Freie drängten und einige verendeten, wies der Angeklagte von sich. In dem Stall sei er gewesen, weil das Tor offen stand. Illegale Aktionen hätte er sich aus beruflichen Gründen nicht leisten können, weil er sonst gekündigt worden wäre. Außerdem habe er andere Dinge im Kopf gehabt. Er sei am nächsten Tag in die Wildnis in die Südkarpaten gefahren, um Wölfe und Bären zu suchen.

Der Richter wickelte das Verfahren zügig ab. Bereits gegen 10.45 Uhr fällte er sein Urteil – Freispruch. Es liege kein strafrechtlich zu verurteilender Vorwurf vor, so die Begründung. Weil der Staatsanwalt keine Erklärung abgab, ist das Urteil nicht rechtskräftig. Das „Spielchen“ könnte sich daher fortsetzen, mutmaßte der Angeklagte nach Verhandlungsende noch im Gerichtssaal.

Kein Lokalaugenschein

Alle Verfahrensbeteiligten hatten sich in der Verhandlung darauf geeinigt, auf eine neuerliche Einvernahme von Zeugen zu verzichten, stattdessen die im Akt vorliegenden Aussagen zu verlesen. Deshalb überraschten die Anträge des Angeklagten und seines Verteidigers Stefan Jürgen Martens auf zwölf neue Zeugen. Der Richter lehnte dies ab. Ebenso abgelehnt wurde der von dem 44-Jährigen bereits am Montag in einer Aussendung angekündigte Antrag auf Abhaltung eines Lokalaugenscheines.

Als „Glanzstunde für den Rechtsstaat“ hat VGT-Obmann Martin Balluch den Ausgang der Dienstag-Verhandlung bezeichnet. So hätte „von Anfang an“ umgegangen werden müssen.

„Die politische Motivation der Ermittlungen ist so offensichtlich, dass die unabhängige Gerichtsbarkeit die Sache sofort hätte stoppen müssen“, betonte Balluch in einer Aussendung. „Ich erwarte nun auch ein ähnliches Vorgehen bezüglich des Vorwurfs der schweren Nötigung, nur weil legale Kampagnen angekündigt worden sind.“

Drei weitere Termine

In der teilweisen Neuauflage stehen in der Folge drei Tierschützer der Basisgruppe Tierrechte (19. Mai) und ein ehrenamtlicher VGT-Mitarbeiter (27. und 28. Mai) in zwei verschiedenen Verfahren wegen Nötigung vor Gericht. Es sollen somit an zwei weiteren Tagen Urteile gefällt werden.

Das Oberlandesgericht Wien hatte im Juni vergangenen Jahres fünf der am 2. Mai 2011 erfolgten 13 Freisprüche in Bezug auf Nötigung, Sachbeschädigung, Tierquälerei und Widerstand gegen die Staatsgewalt aufgehoben. Der Vorwurf der kriminellen Organisation nach Paragraf 278 ist aber vom Tisch. (APA, 13.5.2014)

Quelle: http://derstandard.at/1399507349788/Tierschuetzer-Verfahren-Neuauflage-Teil-eins-endete-mit-Freispruch

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Wurde in der Vergangenheit bereits von Salzburg hilft Tieren verkostet und kann nur empfohlen werden.

Super lecker, unbedingt hingehen! 😎

 

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Ein Tipp für alle Veganer_innen und Vegetarier_innen im Salzburger Großraum: Die Facebook-Seite Salzburg isst vegan sammelt die neuesten, aktuellsten und wohl umfassendsten Infos zu veganer Küche, veganen Essmöglichkeiten und veganen Lokalen in Salzburg.

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Sbgisstvegan

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Heute um 19.30 Veganes Potluck-Dinner im ÖH-Freiraum (Kaigasse 17, 5020 Salzburg).

 

„Wir laden euch recht herzlich zum nächsten veganen Potluck ein!!

Ein veganer Potluck ist eine Zusammenkunft, bei der jeder Teilnehmer eine vegane Speise mitbringt, die für mehrere Teilnehmer reicht und dann mit allen geteilt wird. So kommt ohne großen Aufwand für den Einzelnen ein mehrgängiges Buffet zusammen, und je größer die Gruppe, desto vielfältiger die Auswahl 🙂

Stattfinden wird der Potluck am Montag dem 12. Mai um 19:30, wie gehabt, im ÖH-Freiraum in der Kaigasse 17 in Salzburg.

Willkommen ist natürlich jeder, der eine vegane Speiße mitbringt!

Küche, Geschirr und Gläser sind vorhanden. Getränke bitte selbst mitnehmen!

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und einen weiteren gemütlichen Abend mit euch!„

Potluck Salzburg

Datum: Montag, 12.05.

Zeit: 19.30

Ort: Kaigasse 17, 5020 Salzburg

Facebook-Link

 

Klingt super, nicht verpassen!!