Eine Presseaussendung von VIER PFOTEN:

Großer Erfolg für VIER PFOTEN Kampagne gegen Pelzmode

 VIER PFOTEN kann sich über einen großen Erfolg in der Kampagnenarbeit freuen: Das österreichische Handelsunternehmen SPAR tritt dem von der Tierschutzorganisation unterstützten „Fur Free Retailer“-Programm bei. Das SPAR-Sortiment ist somit zu 100% pelzfrei, das Unternehmen bekennt sich offiziell zum Schutz von Pelztieren.

„Mit der Entscheidung, offizieller Fur Free Retailer zu werden, setzt SPAR ein klares Zeichen für den Tierschutz. Das Unternehmen ist mit  über 1.500 Standorten in ganz Österreich einer der wichtigsten Händler. Wir hoffen, dass weitere heimische Unternehmen folgen“,  freut sich Heli Dungler, Geschäftsführer von VIER PFOTEN, über den neuen Unterstützer.

Als einer der größten Nahversorger Österreichs führt SPAR bei INTERSPAR und ausgewählten EUROSPAR- und SPAR-Standorten neben Lebensmitteln auch Bekleidung. „Selbstverständlich legen wir bei diesen Produkten größten Wert auf den fairen Umgang mit Mensch, Tier und Umwelt. So haben wir schon bisher keine Echtpelze in unserem Fixsortiment geführt. Mit dem Beitritt zum ‚Fur Free Retailer‘-Programm verbannen wir Echtpelze ganz offiziell aus unserem Sortiment“, garantiert SPAR-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel.

VIER PFOTEN ist seit 2012 österreichischer Repräsentant des internationalen „Fur Free Retailer“-Programm. Die Initiative informiert über Modeunternehmen, die sich schriftlich verpflichtet haben, keinen Echtpelz mehr zu verwenden. VIER PFOTEN hilft damit Verbrauchern, garantiert pelzfreie Mode zu finden und eine bewusste Entscheidung im Sinne des Tierschutzes zu treffen. Bereits seit vergangenem Jahr verzichtet die SPAR-Konzerntochter Hervis, einer der größten Player im Sport- und Modefachhandel Europas, auf den Pelzverkauf.

Mehr Informationen zum Fur Free Retailer Programm finden Sie unter http://www.vier-pfoten.at/kampagnen/wildtiere/pelz/mode-ohne-pelz/ oder unter www.furfreeretailer.com

Zum Thema Pelz bietet nun auch die VIER PFOTEN Tierschutz APP (Download unter http://www.vier-pfoten.at/service/tierschutz-app) KonsumentInnen ein neues, praktisches Feature:  Klickt man gleich auf dem Startscreen auf „Pelzfrei shoppen“, erhält man eine Liste all jener Firmen, die beim von VIER PFOTEN unterstützten „Fur Free Retailer Programm“ mitmachen. Bereits jetzt sind viele bekannte Unternehmen dabei, darunter Esprit, H&M, C&A und s.Oliver, viele weitere sollen noch folgen.

Quelle: http://www.vier-pfoten.at/news-press/pressearchiv/2014/spar-oesterreich-wird-mitglied-beim-fur-free-retailer-programm/

Links

http://www.vier-pfoten.at/

http://www.furfreeretailer.com/

Pelzfreie Unternehmen in Österreich

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Bio, vegan und aus Österreich: MyEY!

Klingt nicht schlecht.

Warum MyEy?

Nutze alle Vorzüge einer pflanzlichen Zutat/Speise und verzichte dabei nicht auf Genuss. Du lockerst deine Teige, bindest Saucen, Cremen und Backwaren oder reicherst deine Speisen mit nahrhaften Inhaltsstoffen an.

Warum wurde MyEy entwickelt

Kurz: Um Gutes zu tun.
Zwischenzeitlich gib es eine Reihe von köstlichen Pflanzen-Fleisch und Pflanzen-Milchprodukten, aber mit MyEy wurde die letzte “Lücke” geschlossen – das vegane Ei auf ganz natürliche Weise.

Schont MyEy die Umwelt?

Alle Zutaten erfüllen die Richtlinien für eine Zertifizierung und kommen, sofern verfügbar, aus der regionalen Landwirtschaft. Es wird in Österreich hergestellt, ständig weiterentwickelt und dessen Verpackung besteht vorwiegend aus Karton. Die getrockneten, fein vermahlenen Pflanzenbestandteile bringen ein enormes Einsparungspotential an Transport.

Da es nicht gekühlt werden muss und lange haltbar ist, schont es zudem die Umwelt auf einfache Art und Weise.

Quelle: http://www.myey.info/myey/faqs/

Eiweiss

Zutaten: Maltodextrin*, Maisstärke*, pflanzliche Eiweißquelle (Kartoffel-, Erbseneiweiß, Lupinenmehl), Steinsalz, Xanthan, Johannesbrotkernmehl*, Speisesoda, Schwarzes Salz (Kala Namak), weißer Pfeffer (gemahlen)*

*aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft

Allergikerhinweis: Kann Spuren von Gluten, Nüssen, Soja und Sesam enthalten.

(Quelle: https://www.radixversand.de/myey-eyweiss-,art-752)

eygelb (1)

Zutaten: Lupinenmehl*, Maltodextrin*, Maisstärke*, Steinsalz, Johannesbrotkernmehl*, Gelbwurzpulver*, pflanzliche Aroma-Extrakte (Paprika, Gelbwurz), Xanthan, weißer Pfeffer (gemahlen)*.

* aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft

Allergikerhinweis: Kann Spuren von Sesam, Gluten, Nüssen und Soja enthalten.

Quelle: https://www.radixversand.de/myey-eygelb-,art-753

Bezugsquellen

http://radixversand.de/Lebensmittel-Sahne-Ei-Alternativen,cat-55

www.maranvegan.at

Quelle: http://www.myey.info/myey/bezugsquellen/

Links

http://www.myey.info/myey/

https://www.facebook.com/MyEy.info

http://www.martinballuch.com/?p=3435

WIR SIND ALLE §278A

Januar 27, 2014

Neue Doku zum sogenannten Wiener Neustädter Tierschützerprozess und dem berüchtigten §278a upcoming:

„Als C. am 21. Mai 2008 aus dem Schlaf gerissen wurde, musste er feststellen, dass er Teil einer kriminellen Organisation zu sein schien.“

Was an jenem Maimorgen mit einem gewaltigen Polizeieinsatz quer durch Österreich begann, wuchs in den darauffolgenden Jahren zu einer kafkaesken Justizgroteske heran. Im sogenannten Tierschützerprozess stand nicht nur die Unschuld von 13 TierrechtsaktivistInnen, die eine Anti-Pelzkampagne bei Kleiderbauer gestartet hatten, am Prüfstand, sondern die Legitimität der gesamten hiesigen NGO-Szene. Schließlich drohte diese mittels Paragraf 278ff – Mafiaparagraf – unter Generalverdacht zu geraten.

Die Dokumentation „WIR SIND ALLE §278A“ begleitet die TierrechtsaktivistInnen Christof, Jan, Kevin, Leo und Sabine durch die Zeit von ihrer Verhaftung bis zum Prozess. Er zeichnet ein Portrait von fünf politisch aktiven Menschen, die sich den Einschüchterungsversuchen eines repressiven Staates entgegenstellen. Dabei geht es um nicht weniger als ein Kräftemessen zwischen Geschäftsinteressen und dem Recht auf Meinungsfreiheit.

Ich glaube, es liegt auf der Hand, dass es die Firmen sind, die was zu vertuschen haben, und nicht wir.

(Jan, Basisgruppe Tierrechte)

„Das sind insgesamt politisch sehr wache und aktive Menschen und das war ja wahrscheinlich auch der Grund, warum man sie so brutalt behandelt hat.“

(Madeleine Petrovic, Die Grünen)

„Wir versuchen die Welt zu verändern. So, wie es jetzt ist, kann es nicht sein und muss es nicht bleiben.“

(Kevin, Basisgruppe Tierrechte)
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Dieser Film macht Mut. Denn die bemerkenswerte Erkenntnis ist, dass eine kleine politische Bewegung einem scheinbar übermächtigen Überwachungs- und Repressionsapparat überraschend viel entgegenzusetzen hat:

„Unsere Solidarität ist stärker als eure Repression!“

Premiere: Sonntag, 23. Februar 2014, um 17.30 Uhr  im Topkino in Wien.

„[…] Wie viele Tiere in diesem Jahr erlegt wurden, ist noch nicht bekannt. Laut Vier Pfoten sollen es im Vorjahr rund 270 Wildschweine gewesen sein, darunter viele Jungtiere. Kampagnendirektor Gabriele Paun kritisiert in einer Aussendung, dass bei der Treibjagd die Tiere kaum zielsicher getroffen werde. Oft würden sie mehrfach angeschossen, bis sie nicht mehr laufen können. „Es vergehen oft viele qualvolle Minuten, bis das Tier gefunden wird oder seinen Verletzungen erliegt.“

In diesem Jahr hatten sich Aktivisten der Organisation – zum Teil in Wildschweinkostümen – vor der Einfahrt zu dem opulenten Spektakel positioniert und die Jagd im abgesperrten Gehege für abgeblasen erklärt. Stattdessen könnten die Gäste ihre Geschäftsbeziehungen doch bei einem Tennismatch vertiefen, so der Vorschlag. Die Treibjgad ist auch in Österreich erlaubt.“

Quelle: http://derstandard.at/1388650862744/Oesterreichische-Wirtschaftsprominenz-bei-Treibjagd-in-Rumaenien

Artikel im Online-Standard mit tragischer, aber wenig überraschender Conclusio:

Billigfleisch: Die Tiere zahlen drauf

Der deutsche kritische Agrarbericht 2014  belegt: In Großbetrieben gibt es mehr Tierleid.

Frankfurt am Main – Der kritische Agrarbericht 2014 dokumentiert den deutschen Boom zur Billigfleischproduktion – und die Folgen für die Tiere […]

Der Bericht belegt vor allem aber auch: Je größer die Betriebe werden, desto stärker verändert sich die Qualität der Tierhaltung. Auf kleinen Höfen mit weniger als 50 Schweinen leben die Tiere in 64 Prozent der Betriebe auf Stroh. Bei Höfen, die mehr als 5000 Schweine halten, kann sich hingegen nur noch ein Prozent der Schweine auf Stroh betten.

Ähnlich ist die Situation bei der Rinderhaltung: Besitzt der Landwirt zwischen 50 und 100 Kühe, kann noch mehr als die Hälfte der Herden hinaus auf die Weide. Bei Großbetrieben von mehr als 500 Kühen – wie sie zunehmend im Westen der Bundesrepublik entstehen – sind es gerade noch einmal sieben Prozent. Der Rest der Großherden steht ständig im Stall.

[…]

Der Agrarbericht dokumentiert überdies den Erfolg von Tierschutzaktivisten: Von Ende 2012 bis Oktober 2013 wurden in Deutschland 30 Tierfabriken für 1,9 Millionen Masthühner, 335.000 Legehennen, 20.000 Puten, 113.000 Schweine und 2200 Kühe sowie ein Großschlachthof für Masthühner verhindert.

Quelle: http://derstandard.at/1388650393811/Billigfleisch-Die-Tiere-zahlen-drauf

Links

http://www.ad-hoc-news.de/kritischer-agrarbericht-prangert–/de/News/33758761

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/massentierhaltung-in-deutschland-hauptsache-billig—auf-kosten-der-tiere,10808230,25816220.html

http://www.fr-online.de/wirtschaft/landwirtschaft–viehzucht—tierhaltung-billig-fleisch-fuer-die-welt,1472780,25819794.html