Spaghetti NON Carne

Juli 26, 2013

Heute aus unserer preisgekrönten Reihe: „Vegan und trotzdem noch am Leben“: Spaghetti NON Carne 😎

Zutaten:
Alnatura Spaghetti 100% Hartweizen
Spar Veggie: Veganes Soja-Faschiertes
Spar Veggie: Veganes Bio-Sugo Bolognese
Paprika
Tomaten
Champignons
Meersalz jodiert
Kräuter der Provence
Basilikum

Dauert ca. 10 Minuten, schmeckt endlos geil und man kann essen ohne Ende.

Try it at home, kids.

 

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Der österreichische Kabarettist Roland Düringer ist dem VGT-Aufruf gefolgt und hat sich im Zuge des OLG-Urteils, das legale NGO-Arbeit kriminalisiert, selbst angezeigt.

Selbstanzeige von Roland Düringer wegen Nötigung

Die Aktion des Vereins gegen Tierfabriken erhielt mit dem Kabarettisten prominente Unterstützung

Mehr als 1.500 Menschen haben sich bis Donnerstagmittag bereits wegen Nötigung selbst angezeigt. Wie berichtet hatte der Verein gegen Tierfabriken (VgT) nach der teilweisen Aufhebung der Freisprüche im Wiener Neustädter Tierschützerprozess dazu aufgerufen.

Laut dem Verein bedeutet das Urteil des Wiener Oberlandesgerichts: Es ist bereits Nötigung, eine Kampagne gegen Modehäuser anzukündigen, die Pelzmode verkaufen. Denn allein schon durch das Informieren von Kunden könnten die Unternehmen Umsatzeinbußen erleiden. Dem Urteil zufolge sei also bereits die Forderung nach einem Ausstieg aus dem Pelzgeschäft sittenwidrig.
Jede Ankündigung eine Nötigung

Dieses Urteil stellt laut VgT ein Problem für Tier- und Menschenrechtsgruppen dar, denn all diese Organisationen würden immer wieder Kampagnen gegen Firmen ankündigen. „Wenn solche Ankündigungen jetzt Nötigung sind, müsste man eigentlich den Verein zusperren, denn dann würden wir andauernd nötigen“, sagte VgT-Obmann Martin Balluch.

Balluch war ursprünglich Hauptangeklagter im Tierschützerprozess, wurde aber in allen Anklagepunkten rechtskräftig freigesprochen. Er zeigte sich jetzt ebenfalls wegen Nötigung selbst an.
Selbstanzeige Düringers im Café Landtmann

Laut Balluch bleiben der Staatsanwaltschaft nun nur zwei Möglichkeiten: „Entweder sie nimmt das Urteil des Oberlandesgerichts ernst und erhebt Anklage gegen die über 1.000 Selbstanzeiger – oder sie ignoriert das Urteil und lässt von einer Anklage ab.“

Prominente Unterstützung erhielten die Tierschützer am Donnerstag bei einer Präsentation im Café Landtmann in Wien: Der Kabarettist Roland Düringer unterzeichnete eine Selbstanzeige, ebenso wie die Strafverteidigerin Katharina Rueprecht und die Gewinner der „ORF Comedy Chance“, die sich „Zwa Voitrottln“ nennen.
Düringer spricht „Nötigung“ aus

Düringer genügte die Selbstanzeige allein allerdings nicht: „Ich habe zwar die Selbstanzeige hier unterschrieben, aber jetzt muss ich auch etwas tun, dass ich wirklich das Gefühl habe, etwas gemacht zu haben. Das heißt, ich muss jetzt tatsächlich jemanden nötigen oder jemandem gefährlich drohen, damit das wirklich Hand und Fuß hat.“

Gleich darauf sprach er auch eine „Nötigung“ aus: „Ich nötige alle Menschen dazu, selbst zu denken und in Zukunft auf so manches Tierprodukt zu verzichten, weil es nicht notwendig ist. Und wenn sie schon Tierprodukte in irgendeiner Form konsumieren, dann sollen sie wenigstens die Würde der Tiere achten.“
Gerichtssaal in Stadiondimension

Danach forderte Düringer die Menschen auf, „die Eier in der Hose zu haben und nicht am Tisch“ und die Selbstanzeige ebenfalls zu unterschreiben. Auch im jüngsten Beitrag auf seinem Videoblog „Gültige Stimme“ widmet sich der Kabarettist dem Thema.

„Ich hoffe, dass es eine schöne Massenveranstaltung wird, wenn dann 2.000 Leute im Gerichtssaal stehen“, so Düringer. Wie realistisch es ist, dass alle Selbstanzeiger schlussendlich vor Gericht landen, beantwortete Anwältin Rueprecht: „Da müsste man erst einen Gerichtssaal in der Größe des Ernst-Happel-Stadions bauen.“
Anklage ist möglich

„Wenn es wirklich zu einer Anklage kommt, wäre das ein Riesenskandal. Aber es ist real möglich, dass man vor Gericht landet“, meinte Martin Balluch. In diesem Fall würden die Rechtsanwälte des VgT aktiv. „Es wird niemand im Regen stehen gelassen“, so der Obmann.

Am 24. August werden die Selbstanzeigen gesammelt der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt übergeben. (llh, derStandard.at, 18.7.2013)“

Quelle: http://derstandard.at/1373513037031/Tierschuetzerprozess-Roland-Dueringer-zeigte-sich-wegen-Noetigung-selbst-an

Warum er das macht, erläutert er in seinem Video-Blog „Gültige Stimme„:

Und hier:

Links

http://www.vgt.at/actionalert/selbstanzeige/index.php

http://www.vgt.at/actionalert/selbstanzeige/unterzeichnen.php

http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_D%C3%BCringer

„Österreichs erster veganer Supermarkt in Wien eröffnet

Ab Donnerstag sind im 400-Quadratmeter-Geschäft von Ex-Biomärkte-Inhaber Stefan Maran tierfreie Produkte jeglicher Art erhältlich

Wien – In Österreich gibt es laut Stefan Maran über 40.000 Veganer, 15.000 davon wohnen in Wien. Ein Potenzial, das er gemeinsam mit seiner Frau Josefine nicht ungenutzt lassen will. Am Donnerstag eröffnen sie Österreichs ersten veganen Supermarkt „Maran Vegan“ in der Stumpergasse 57 im sechsten Wiener Gemeindebezirk.

In dem 400 Quadratmeter großen Geschäft reicht das Sortiment von Fleisch-, Wurst- und Käseersatz bis hin zu Slipeinlagen aus Bio-Baumwolle und eifreier Mayonnaise. Insgesamt werden rund 4.000 Produkte angeboten, 75 Prozent davon haben nach Schätzungen von Stefan Maran Bio-Qualität. Rund 30 Prozent des Sortiments kommt aus Österreich.
Wiedereinstieg in den Handel

Maran hatte vor rund zweieinhalb Jahren seine Ende der 1990-er Jahre gegründete und nach ihm benannte Biomarktkette an den deutschen Konzern „denn’s“ verkauft. Nach einer kurzen Ruhepause und dem Betreiben einer eigenen kleinen Landwirtschaft im Mittelburgenland, wollten er und seine Frau wieder in den Handel einsteigen.
20 Prozent höheres Preisniveau

„Wir wollten etwas machen, das unseren Prinzipien der Nachhaltigkeit entspricht“, sagt Maran. Er und seine Frau leben mittlerweile selbst seit einem Jahr vegan. Auch die neun Mitarbeiter des neuen Marktes sind Veganer oder Vegetarier. Maran will, dass sie das Produkt leben und verstehen. So könnten sie eine bessere Beratung anbieten.

Die Preise liegen laut Maran 20 Prozent höher als im normalen Supermarkt. Leistbar sind die veganen Lebensmittel für ihn aber trotzdem. „Die Leute beschäftigen sich dann mehr mit dem Produkt und essen auch weniger.“

Veganz im vierten Bezirk

Ursprünglich war geplant, den veganen Supermarkt gemeinsam mit Jan Bredack zu eröffnen (derStandard.at berichtete). Bredack hat im Juli 2011 den ersten komplett veganen Supermarkt der Welt in Berlin-Prenzlauer Berg aufgemacht und mittlerweile mit seiner Veganz-Kette in Deutschland erfolgreich expandiert.

Aufgrund von persönlichen Differenzen hätten sich die Wege aber relativ früh getrennt, sagt Maran. Während er mehr auf Nachhaltigkeit setze, würden für Bredack Handel und Veganismus eine größere Rolle spielen. Bredack plant nun die Eröffnung eines Veganz-Geschäfts im vierten Wiener Gemeindebezirk.
450.000 Euro Investition

Maran hat in seinen ersten veganen Supermarkt 450.000 Euro investiert. Weitere Filialen seien derzeit nicht geplant, man habe sich nicht vorgenommen, schnell zu expandieren. „Wir werden sehen, wie lange wir dem Drang etwas zu machen, standhalten.“

Besonderes Extra ist ein veganes Bistro im Eingangsbereich des Supermarktes auf etwa 100 Quadratmetern. Dieses wird von dem vegetarischen Restaurant „Hollerei“ geführt. Dort gibt es Brot, Kuchen, Kaffee und frische Smoothies. Auch ein Mitagsteller für in der Nähe Arbeitende soll angeboten werden. (elm, derStandard.at, 17.6.2013)“

Quelle: http://derstandard.at/1373512915990/Oesterreichs-erster-veganer-Supermarkt-in-Wien-eroeffnet

Artikel im Online-Standard zum Thema Kupieren bei Legehennen in Deutschland

Kein Schnabelkürzen bei Hühnern: Deutschland nimmt sich ein Beispiel an Österreich

Der schmerzhafte Eingriff bis zum Knochen wird meist an Eintagesküken durchgeführt – Dadurch verliert das Huhn sein primäres Tastorgan

Niedersachsen hat dieser Tage einen ersten Vorstoß gegen das Schnäbelkürzen bei Legehennen unternommen: Bis spätestens 2016 soll diese Praxis verboten werden. Damit ist Niedersachsen das erste deutsche Bundesland, das das betäubungslose Kupieren der Schnabelspitzen von Legehennen in Boden- und Freilandhaltung beendet. Modellcharakter dafür habe Österreich gehabt, sagt Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer.

Das Abschneiden der Schnabelspitze in Hühnerhaltung soll Federpicken und Kannibalismus verhindern. Dabei handelt es sich dabei um eine Verhaltensstörung bei Hühnern, die von sehr vielen Faktoren ausgelöst wird. In Österreich wird das Risiko unter anderen durch die Optimierung der Fütterung durch zum Beispiel mehr Eiweiß oder das Vermeiden von direktem Sonnenlicht im Stall reduziert.
Attraktive Federn im Sonnenlicht

„Die Federn werden im Sonnenlicht offenbar attraktiver für Hühner“, sagt Knut Niebuhr, Leiter der Arbeitsgruppe Geflügel am Institut für Tierhaltung und Tierschutz der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Dass das mit dem anderen Sehvermögen – Hühner sehen auch im UV-Bereich – zusammenhängt, wäre laut Niebuhr denkbar. Man könne sich nach jetzigem Wissensstand aber nur schwer vorstellen, wie Hühner wirklich sehen.

„Federpicken ist jedoch nicht nur ein Problem in der Massentierhaltung, es tritt auch bei kleinen Herden auf“, so Niebuhr. Landwirtschaftsminister Meyer räumte nach einem Besuch im Nachbarland ein, dass das Schnabelkürzen von Millionen Hühnern aufgrund der in Österreich gemachten Erfahrungen unnötig sei.

Dabei ist das Kupieren der Schnäbel in Österreich grundsätzlich nicht verboten, betont Niebuhr im Gespräch mit derStandard.at. Bestimmte Praktiken in der Nutztierhaltung seien jedoch auch eine Sache der Tradition: Das Kupieren von Hühnerschnäbeln sei hierzulande nie im großen Maßstab durchgeführt worden.
Empfindliches Tastorgan mit Klinge abgeschnitten

In Deutschland gehört das Schnabelkürzen in der konventionellen Geflügelhaltung hingegen zur Routine. In der Regel wird dafür bei Eintagesküken die drei Millimeter lange verhornte Schnabelspitze ohne Betäubung entfernt. Dazu wird entweder eine heiße Klinge – die laut aktuellem Stand Ende 2013 verboten werden soll – oder ein Infrarotstrahl verwendet. „Dabei handelt es sich um einen schmerzhaften Eingriff, der bis zum Knochen geht. Dass die Hühner Schmerzen haben, kann man an einer deutlichen Verhaltensänderung bei Schmerzmittelgabe beobachten“, sagt Niebuhr.

Der Schnabel besitze zudem so empfindliche Tastkörper wie der Mensch in der Fingerbeere, erläutert der Experte. Die Amputation der Schnabelspitze beeinträchtigt das Tier in Folge beim Ertasten von Futter, beim Fressen, Trinken und Putzen.
Grundsätzlich verboten – mit Ausnahmen

Dabei ist das Schnabelkürzen in Niedersachsen grundsätzlich sogar schon verboten. Bislang war es für die Betreiber von Geflügelfarmen aber relativ einfach, eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen und das Verbot zu umgehen. Möglich macht das der Paragraf 6 des deutschen Tierschutzgesetzes: Demnach ist Kupieren erlaubt, wenn glaubhaft gemacht werden kann, dass andernfalls größerer Schaden droht.
Nachschneiden bei Elterntieren

Bei Hennen der Vermehrungsstufe, die also als Elterntiere gehalten werden, wird der Schnabel außerdem häufig zu Beginn der Legeperiode noch einmal nachgeschnitten. Falls das gegenseitige Federpicken nicht verhindert werden kann, darf in Deutschland ein diesbezüglicher Antrag gestellt werden.
Landwirtschaftsminister will generelles Verbot anregen

Der niedersächsische Landwirtschaftsminister kündigte an, sich auch auf Bundesebene für ein Verbot des Schnabelkürzens einzusetzen. Geflügelfarmbetreibern soll in Seminaren und mit Kampagnen ein Ausstiegsmodell nähergebracht werden. Damit die Legehennenhalter dadurch keinen finanziellen Nachteil erleiden, soll ein von der Wirtschaft finanzierter Entschädigungsfonds eingerichtet werden, hieß es vom Landwirtschaftsministerium.
Nur minimal teureres Ei für Verbraucher

Laut Versorgungsbilanz der Statistik Austria wurden im Jahr 2011 rund 1,68 Milliarden Eier in Österreich produziert. Hingegen wurden 17.987 Tonnen Eiprodukte importiert, der Eigenversorgungsgrad bei Eiern lag in Österreich bei 82 Prozent. Eine Preiserhöhung durch die deutsche Initiative würde vor allem diese importierten verarbeiteten Produkte betreffen. „Der österreichische Verbraucher wird sicher nur sehr, sehr minimal mehr für importierte Eiprodukte zahlen, auch weil diese zumeist aus Käfighaltung stammen“, sagt Niebuhr. (Julia Schilly, derStandard.at, 16.7.2013)

Wissen: Schnabelkürzen

Schnabelkürzen ist in Österreich gesetzlich nicht verboten, es ist jedoch sowohl im AMA-Gütesiegel als auch im Gütesiegel „tierschutzgeprüft“ mit sehr wenigen Ausnahmen verboten. Dies wird seit 2005 österreichweit umgesetzt. Schnabelkürzen wurde jedoch auch vorher in Österreich nie flächendeckend durchgeführt, berichtet Knut Niebuhr. 2001 waren allerdings rund 46,5 Prozent der Herden kupiert. Seit 2009 sind in Österreich nur noch sehr vereinzelt kupierte Herden vorhanden.

Quelle: http://derstandard.at/1371172073712/Verzicht-auf-Schnabelkuerzen-Deutschland-nimmt-sich-ein-Beispiel-an-Oesterreich

Link

http://www.aktiontier.org/index.php?m=8&id=532&sub=884

Per Mail erreicht uns eine Gemeinschaftsaktion von Intersol, Salzburg und dem AK Tier und Mensch BGL: Veganes Solarkochen am Freilassinger Wochenmarkt.

Datum: 20.07.2013.

Zeit: 09.00-14.00

Ort: Freilassinger Wochenmarkt, Fußgängerzone

Klingt gut, nicht verpassen.

Flyer Solarkochen FL_web-page-001