„How can these things happen? How can people who are not sadists spend their working days driving monkeys into lifelong depression, heating dogs to death, or turning cats into drug addicts? How can they then remove their white coats, wash their hands, and go home to dinner with their families? How can tax-payers allow their money to be used to support these experiments? How did students carry on protests against injustice, discrimination, and oppression of all kinds, no matter how far from home, while ignoring the cruelties that were – and still are – being carried out on their own campuses?

 

The answer to these questions lies in the unquestioned acceptance of speciesism. We tolerate cruelties inflicted on members of other species that would outrage us if performed on members of our own species. Speciesism allows researchers to regard the animals they experiment on as items of equipment, laboratory tools rather than living, suffering creatures.“

(Animal Liberation, p. 69)

Österreich behält laut Wissenschaftsministerium hohe Standards bei – Zudem wird ein objektiver Kriterienkatalog erarbeite

Der Ministerrat hat heute die Neufassung des Tierversuchsgesetzes beschlossen. Denn eine EU-Richtlinie sieht eine europaweite Harmonisierung der Tierversuchsgesetze vor. Dem Beschluss seien zahlreiche Gespräche mit Vertretern aus Forschung, Wirtschaft und Tierschutz vorausgegangen, teilt Karlheinz Töchterle in einer Aussendung mit.

„Unser Ziel bei der Umsetzung der Neufassung war es, den geringen Umsetzungsspielraum zu nutzen, um die Balance zwischen den berechtigten Anliegen des Tierschutzes und den notwendigen Rahmenbedingungen für die Forschung zu wahren“, sagt der Wissenschafts- und Forschungsminister.
Schaden-Nutzen-Analyse

Österreich habe im europäischen Vergleich eines der strengsten Tierversuchsgesetze. Dessen hohe Standards würden beibehalten, versichert Töchterle. Weiters wird ein objektiver Kriterienkatalog zur Schaden-Nutzen-Analyse entwickelt und zur Anwendung kommen. Dieser Kriterienkatalog wird vom Messerli Forschungsinstitut an der Veterinärmedizinischen Universität Wien entwickelt und vom Ministerium finanziert.
Neue Richtlinie muss ab 2013 angewendet werden

Die Neufassung des Tierversuchsgesetzes wird Ende des Monats im parlamentarischen Wissenschaftsausschuss diskutiert. Die Richtlinie 2010/63/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere muss ab Anfang 2013 angewendet werden.
Sechs Wochen Begutachtung

Im Juni 2012 wurde ein vom Wissenschafts- und Forschungsministerium mit den drei anderen verantwortlichen Ressorts Gesundheits-, Landwirtschafts- und Wirtschaftsministerium abgestimmter Entwurf sechs Wochen lang begutachtet. Dabei gingen 80 Stellungnahmen ein, die – wo entsprechend der Richtlinie möglich und sinnvoll – in den Gesetzesentwurf eingearbeitet wurden.
Weiterhin keine Versuche mit Menschenaffen

Ein spezieller Fokus wurde auf den Schutz des geistigen Eigentums, insbesondere durch Verschwiegenheitspflichten, gelegt. Jene Punkte, in denen Österreich bisher strenger ist als die EU-Richtlinie, werden beibehalten. Das betrifft insbesondere das Verbot von Versuchen mit Menschenaffen und die jährliche unangemeldete Kontrolle von Tierversuchseinrichtungen.
Die Verschärfungen im Überblick

Durch die Umsetzung der EU-Richtlinie wird die österreichische Gesetzeslage in einigen Punkten strenger geregelt als dies bisher der Fall war: Es erfolgt zum Beispiel eine Ausweitung des Geltungsbereichs auf spezifische wirbellose Arten. Derzeit sind nur Wirbeltiere erfasst.
Schweregrade

Tierversuche werden außerdem künftig nach ihrer Belastung für das Tier in vier Schweregrade eingeteilt. Geplante Versuche müssen vor einer Genehmigung einer vorhergehenden Bewertung unterzogen und eingestuft werden. Die Schweregrade werden in der Tierversuchsstatistik erfasst.
Tierschutzgremium

In Einrichtungen, in denen Tierversuche durchgeführt oder Versuchstiere gezüchtet werden, muss ein Tierschutzgremium eingerichtet werden, welches das Personal vor Ort im Sinne der „3R“ (replace, reduce, refine) berät, bzw. begleitend die Projektabwicklung berät und überprüft.
Schwere, lang andauernde Schmerzen erlaubt

Ein großer Kritikpunkt von Seiten der Tierschützer: Tierversuche, die lang andauernde Schmerzen verursachen, werden im Einzelfall nach einer Prüfung auf nationaler und europäischer Ebene gewährt. Im Sinne der Transparenz müssen Anträge für Tierversuche nicht-technische Projektzusammenfassungen enthalten, die unter Wahrung der Anonymität öffentlich zugänglich gemacht werden.

(Quelle: http://derstandard.at/1350261202312/Ministerrat-beschliesst-Neufassung-des-Tierversuchsgesetzes)

 

Links

http://www.vgt.at/actionalert/tierversuche/index.php

http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/

http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/allgemein/248-warum-tierversuche-nicht-notwendig-sind.html

 

Think about it:

„Österreich könnte von seiner landeseigenen Biomasse leben

Voraussetzungen: Weitgehend vegane Ernährungsweise und drastische Reduktion von Energieverbrauch und wirtschaftlicher Produktion

Wien – Kaum noch tierische Produkte auf dem Teller, Energie und Material sparen sowie Stroh und Holz als Rohstoffe verwenden – so könnte sich Österreich bei zumindest gleichbleibenden Erträgen in der Land- und Forstwirtschaft mit seiner eigenen Biomasse versorgen. Dies ist das Ergebnis des kürzlich abgeschlossenen, vom Klima- und Energiefonds geförderten Forschungsprojekts namens „SOS – Save our Surface“, an dem zahlreiche Wissenschafter, u.a. von Technischer Universität Wien, Universität für Bodenkultur sowie den Universitäten Graz und Klagenfurt mitarbeiteten. Um diese Ziele zu erreichen, wären allerdings soziale und wirtschaftliche Umbauten nötig – und nicht zuletzt ein deutlicher Einstellungswandel.

Klimaschutz, die Verknappung der fossilen Ressourcen und nicht zuletzt auch vermehrte Landnutzungskonflikte machten es notwendig, dass erneuerbare Ressourcen ausgebaut werden, schreiben die Forscher. Daher habe man Szenarien entworfen, wie sich Österreich bis 2050 selbst mit Lebensmitteln, Stoffen und Energie aus Biomasse versorgen kann. Hintergrund seien auch vermehrte Landnutzungskonflikte.
Massive Umstellungen erforderlich

Der völlige Verzicht auf Tierprodukte bei der Ernährung, also vegane Kost, würde sehr viele Flächen freisetzen, erklärte Projektkoordinator Andreas Exner von der EB&P Umweltbüro GmbH. Doch in manchen Regionen Österreichs, etwa auf den Almen, sei etwas anderes als eine tierische Produktion gar nicht möglich. „Es wäre daher ökologisch durchaus sinnvoll, dass man sie dort aufrechterhält“, sagte Exner.

Für die Industrie wären im Projekt entworfene Szenarien durchaus „schmerzlich“, weil sie unterstellen, dass die industrielle Produktion nicht nur aufhört zu wachsen, sondern zurückgeht. Andere Maßnahmen wären bloß „herausfordernd“, etwa dass man den Recyclinganteil bei Stoffen sehr stark erhöht und in die weitere Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität investiert, etwa über die Züchtung und die landwirtschaftliche Forschung.
„Solidarische Postwachstumsgesellschaft“

Soziale und wirtschaftliche Anpassungen zu einer sogenannten solidarischen Postwachstumsgesellschaft könnten die Konkurrenz um Flächen minimieren und wären für die nötige, drastische Reduktion von Energieverbrauch und wirtschaftlicher Produktion erforderlich, so die Forscher. „Eine solidarische Postwachstumsgesellschaft ist nicht auf persönliches wirtschaftliches Wachstum angewiesen und könnte von dem zu hohen Verbrauch von Energie und Stoffen auf ein niedrigeres, sozial und ökologisch verträgliches Niveau herunterkommen“, erklärte Exner.

Das Projektteam sei nach intensiver Recherchearbeit und vielen Diskussionen zu der Sicht gekommen, dass dafür zwei Dinge ausschlaggebend wären: Gemeingüter und solidarische Ökonomien. Dies wären Wirtschaftsweisen, die strukturell in der Lage sind, die Produktion an den Bedürfnissen zu orientieren und nicht an der Profitmaximierung, so Exner: „Denn ein Ergebnis unserer Analyse war, dass die Profitmaximierung den Wachstumszwang und -drang der jetzigen Wirtschaftsweise verursacht“.

Für beides gebe es schon viele Beispiele, die Herausforderung läge darin, sie zu vernetzen, auszubauen und Schwächen zu beseitigen, sagte Exner. Solidarische Ökonomie wäre etwa in Brasilien bereits offizielle staatliche Politik, und in Österreich seien die Agrargemeinschaften ein flächenwirksames Beispiel für Gemeingüter, „auch wenn sie viele Schwächen haben und sehr viel Kritik auf sich gezogen haben“.
Weg vom Statuskonsum

Diese sozialen Neuerungen sollten von den Menschen selbst ausgehen, die Politik hätte idealerweise einen ermöglichenden und unterstützenden Charakter, so Exner. Sie hätten nachweislich positive ökologische Folgen und würden zu mehr sozialer Gleichheit führen. Damit könne man gleich einen deutlichen Konsum-Anteil „schmerzlos“ einsparen, weil seine Ursache wegfällt. „Denn ein hoher Anteil des jetzigen Konsums hat mit sozialer Ungleichheit zu tun, nämlich der Statuskonsum aus Gründen der Konkurrenz“, sagte Exner. (APA/red, derStandard.at, 7. 11. 2012)“

Quelle: http://derstandard.at/1350260618725/Oesterreich-koennte-von-seiner-landeseigenen-Biomasse-leben

„Besonders strenge Veganer machen nicht nur um Wurst und Käse einen Bogen. Sie achten zum Beispiel auch auf tierische Fette in Kosmetika oder Gelatine in Fotopapier. Komplett vegan zu leben ist deshalb oft aufwendig und erfordert viel Vorwissen. Welche Zusatzstoffe nicht vegan sind – hier eine Übersicht:

Kohlenstoff, der unter anderem aus getöteten Tieren gewonnen wird, um unerwünschte Farb-, Geschmacks- und Geruchsstoffe zu beseitigen. Kann zum Reinigen von Zucker und zum Säubern von Bier, Wein und Fruchtsäften verwendet werden.

Ein in tierischen Fetten, Ölen, Nervengeweben, Eigelb und Blut vorkommender Naturstoff, der als Emulgator und Stabilisator in Cremes, Shampoos und Kosmetikartikeln verwendet werden kann. Selbst die Flüssigkristalle in LCD-Bildschirmen von Fernsehern, Computern, Handys und Digitalkameras können auf Cholesterin basieren.

[…]“

Quelle: http://www.fr-online.de/ratgeber/vegan-leben-nicht-vegan–waschmittel-und-lcd-bildschirme,1472794,20765156.html