Veggie-Planet Review

März 26, 2012

Vegetarier-Messe in Salzburg –> http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/art58,847263

Großer Erfolg für „Veggie Planet“ –>  http://www.salzburg24.at/stadt/grosser-erfolg-fuer-„veggie-planet“/3204367

Salzburg hilft Tieren war in investigativer Absicht vor Ort und kann  die Berichte nur bestätigen: Riesenpublikum, supernette Leute, spannende Vorträge und leckeres Essen.

Insbesondere der im zweiten Artikel erwähnte würzige Vegusto No-Muh-Käse:

Aber auch Freunde des pikanten Genusses konnten sich etwa beim Schweizer „Käsemacher“ Vegusto, durch eine Vielzahl veganer Käsesorten testen. Von würzig über süßlich, bis hin zum Käsefondue und schmelzendem Pizzakäse, alles auf pflanzlicher Basis, sorgte bei den Messebesuchern für Staunen. ( http://www.salzburg24.at/stadt/grosser-erfolg-fuer-„veggie-planet“/3204367)

= bester veganer Käse ever!*

*Achtung: subjektive Wertung 😉

Tierschutztermine

März 26, 2012

Dienstag, 27. März ab 20.15 auf ARTE – Themenabend “Dürfen wir Tiere essen?”

Samstag, 31. März 10.30 – 17.00 Uhr Osterinfostand am Hanuschplatz/Markatsteg
Wir sind mit einem Infotisch, Fototafeln, Osterhasenkostüm, veganen Kostproben und Süßigkeiten vor Ort und freuen uns über Mithilfe, auch stundenweise!

Freitag, 6. April ab 19 Uhr – Veganer Stammtisch wie immer im Heart of Joy, Franz-Josef-Str. 3, 5020 Salzburg

Samstag, 7. April ab 14.00 Uhr Respektiere-Kreuzigungsaktion in Graz

Samstag, 14. und Sonntag, 15. April – “Wildkräuterküche” und “Volksheilkundlicher Kräuterkurs” von Bruno Weihsbrodt
vom Samstag 9.00 Uhr, 14. April 2012
bis Sonntag Mittag, 15. April 2012
5164 Seeham Gasthof Schiessentobel, Trumer Seenland
Salzburg

 

Sonntag, 20. Mai 11 – 17 Uhr Vegan Bake Sale
St. Julien-Straße/Elisabethstraße im Rahmen des “Fairkehrten Festes”
Kuchenspenden und Mithilfe beim Verkauf herzlich willkommen!!

Eine von Global 2000 durchgeführte Testreihe von vier österreichischen Hühnerfleischproduzenten ergab: Bis auf eine wurde in allen Proben antibiotikaresistente Keime gefunden.

Warum ist das schlecht?

Die Keime können bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem
gravierende gesundheitliche Probleme auslösen. Lungenentzündungen, Harnwegsinfekte, schwere Blutvergiftungen oder komplizierte Entzündungen der Haut können die Folge sein. Das Problem: Da die Keime auf Antibiotika resistent sind, die auch in der Humanmedizin eingesetzt werden, wird es immer schwieriger, ein geeignetes Medikament für die Behandlung zu finden. EU-weit wird von 25.000 Todesfällen jährlich auf Grund von Antibiotika-Resistenzen gesprochen. Heidemarie Porstner, Landwirtschaftsexpertin von GLOBAL 2000, erklärt: „Das Problem ist, dass bei der Erkrankung einzelner Tiere in der Massentierhaltung gleich der gesamte Stall mit Antibiotika behandelt wird. Das bedeutet, dass der Großteil der Hühner präventiv mit Medikamenten gefüttert wird, obwohl sie gesund sind. Obendrein werden die Medikamente oft zu kurz verabreicht, sodass Resistenzen entstehen. Es muss dringend zu einer dramatischen Reduzierung des Antibiotikaverbrauchs in der österreichischen Landwirtschaft kommen – und es dürfen keine Humanantibiotika mehr an Tiere in diesem Ausmaß verabreicht werden.“ (http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120322_OTS0265/global-2000-deckt-auf-antibiotikaresistente-keime-auch-in-oesterreichs-huehnern)

Mögliche Gegenmaßnahmen für die „Produktion“

GLOBAL 2000 fordert dringend eine zentrale Erfassung und ein bundesweites transparentes Monitoring von Antibiotikaeinsatz und
Resistenzenentwicklung in der Landwirtschaft. Porstner erklärt: „Es muss endlich ein Umdenken in der österreichischen Agrarpolitik
stattfinden – die derzeitigen Entwicklungen finden auf dem Rücken der
österreichischen KonsumentInnen statt: Die Regierung subventioniert
die risikobehaftete Intensiv-Tierhaltung, und übt so indirekt
Gesundheitsgefährdung für die EndkundInnen aus.“ (http://www.global2000.at/site/de/nachrichten/gentechnik/huehner/pressarticle-antibiotikaresistentekeime.htm

Mögliche Maßnahmen für die KonsumentInnen: auf Hühnerfleisch verzichten.


Warum ist es für uns okay, Hühner, Schweine und Rinder zu essen, aber undenkbar, einen Hund oder eine Katze zu verspeisen?

Ein interessantes Interview zu Fleischkonsum, Karnismus und der „Psychologie des Fleischessens“ im Online-Standard mit der Psychologin Melanie Joy –> http://derstandard.at/1331207287200/Fleischessen-Wir-folgen-unsichtbarem-Glaubenssystem

 

Links

 

http://www.vegane-beratung.com/Karnismus.html

http://mensch-tier.info/karnismus/

http://www.peta2.de/justiceforall

http://www.lanternbooks.com/author.html?au=2230

http://www.amazon.de/Melanie-Joy/e/B001JP9MKO

 

 

 

 


Die steirische ÖVP plant eine sehr fragwürdige Novellierung des Jagdesetzes. Im Zuge dessen sollen

Aufsichtsjäger künftig die gesetzliche Möglichkeit erhalten, Demonstranten aus dem Wald wegzuweisen, deren Identität festzustellen und „bei Bedarf“ auch eine polizeiliche Räumung des Jagdgebietes zu veranlassen. Gesellschaftsjagden sollen also Polizeischutz erhalten.

Gründe dafür?

Die Novelle sei „wegen einiger Vorfälle in der Vergangenheit dringend notwendig geworden“, sagt ÖVP-Landespolitiker und Jäger Karl Lackner im Gespräch mit dem Standard. Es sei bei Treibjagden „immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen“. Tierschützer hätten die Jäger „mit aufgespannten Schirmen“ davon abgehalten, „ihrer Aufgabe nachzukommen“. Lackner: „Es mussten sogar Jagden abgebrochen werden. Das neue Gesetz ist auch präventiv zu sehen, damit es zu keinen Eskalationen kommt. Wir haben unsere Jäger immer angehalten, sich ja nicht provozieren zu lassen.“ (http://derstandard.at/1331780187734/Tierschuetzer-Treibjagden-kuenftig-unter-Polizeischutz)

Unabhängig davon, wie man zu Jagdstörungen und dieser Art von Aktivismus steht – in eine potentielle Konfliktsituation involvierte  und dadurch zwangsläufig subjektive Privatpersonen („Aufsichtsjäger“) mit derartigen, der (idealiter objektiven) Exekutive vorbehaltenen Kompetenzen auszustatten, zeugt von einem sehr fragwürdigen, wenn nicht gefährlichen Rechtsverständnis.

Dadurch wird nicht nur jede Art von friedlichem, passiven Protest unmöglich, sondern auch die bloße Dokumentation zu Tierschutzzwecken wird damit von vornherein unterbunden.

Links

 http://vgt.at/presse/news/2012/news20120320m.php

 http://derstandard.at/1331780187734/Tierschuetzer-Treibjagden-kuenftig-unter-Polizeischutz

http://steiermark.orf.at/news/stories/2525814/